GRÜNE POLITIK FÜR EINE STARKE STADTGESELLSCHAFT

Liebe Würzburger*innen,

unsere Zeit ist geprägt von Veränderungen, die viele Menschen verunsichern: die Auswirkungen der Klimaerhitzung, internationale Konflikte, wirtschaftlicher Druck und gesellschaftliche Spannungen. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Zusammenhalt, nach Vertrauen in politisches Handeln - und nach der Zuversicht, den Krisen unserer Zeit nicht ausgeliefert zu sein, sondern gemeinsam als Stadtgesellschaft handeln und gestalten zu können.

In Würzburg haben sich viele Menschen in den vergangenen Jahren für eine nachhaltige, gerechte und zukunftsorientierte Stadt starkgemacht. Mit Ihrer Stimme haben Sie 2020 die GRÜNEN zur stärksten Kraft im Stadtrat gemacht und 2025 mit Martin Heilig zum ersten Mal einen GRÜNEN Oberbürgermeister in Bayern gewählt. Dieses Vertrauen ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich.

Was wir erreichen konnten:

Seit 2020 haben wir - oft im parteiübergreifenden Miteinander und mit Unterstützung aus der Stadtgesellschaft wichtige Impulse gesetzt und das in einer Zeit tiefgreifender Herausforderungen: Pandemie, Energiekrise, Klimakrise, Krieg in Europa, Angriffe auf demokratische Institutionen. Dennoch ist es gelungen konkrete Fortschritte zu erzielen und Vorhaben anzustoßen, die Würzburg zukunftsfähiger, gerechter und lebenswerter machen.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten wir zentrale Maßnahmen umsetzen: Wir haben das Angebot im öffentlichen Nahverkehr verbessert und die Voraussetzungen geschaffen, die Straßenbahn in Richtung Universitätsklinikum, Frauenland und Hubland zu verlängern. Auch im Radverkehr gab es Fortschritte, zum Beispiel mit dem endlich beschlossenen Radweg über die Löwenbrücke. Mit dem neuen Platz vor dem Rathaus setzen wir auf Stadtbegrünung nach dem Schwammstadt-Prinzip - ein wichtiger Baustein für die Anpassung an heiße und trockene Sommer.

Im Bereich der Energiepolitik zeigt die kommunale Wärmeplanung konkrete Wege in eine klimaneutrale Versorgung. Fernwärme, dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen, Großwärmepumpen an Kläranlage und Main sollen langfristig das Heizkraftwerk klimaneutral machen. Das schafft nicht nur ökologische Perspektiven, sondern auch Sicherheit für Eigentümer*innen.

Im Bereich Wohnen haben wir neue Gebiete in Lengfeld und auf dem Gelände der ehemaligen Faulenbergkaserne auf den Weg gebracht. Wir haben kulturelle und soziale Projekte gesichert und gestärkt - auch in finanziell schwierigen Zeiten. Die Integration von Geflüchteten gelingt vor allem durch viele engagierte Ehrenamtliche. Und mit der geplanten Multifunktionsarena unterhalb der Grombühlbrücke stärken wir nicht nur Sport und Kultur, sondern auch Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort.

Als stärkste Fraktion bleiben wir dabei auf verlässliche Zusammenarbeit angewiesen, denn feste Koalitionen gibt es im Würzburger Stadtrat nicht. In vielen Fragen konnten wir tragfähige Mehrheiten gewinnen, etwa im parteiübergreifenden Bündnis „Besser Leben im Bischofshut“. Das Ziel ist es, die Innenstadt als lebendigen Raum für alle zu gestalten: Parkplätze in Tiefgaragen verlagern, Parksuchverkehr verringern, Aufenthaltsqualität und Begrünung stärken zum Beispiel am Paradeplatz. Nicht jedes Vorhaben konnte realisiert werden, doch der gemeinsame Wille, gute Lösungen zu finden und überparteilich Brücken zu bauen, bleibt für uns zentral.

Würzburg weiterdenken - unsere Ziele für die kommenden Jahre

Würzburg verändert sich - räumlich, sozial, klimatisch, ökologisch. Wir wollen diesen Wandel aktiv gestalten. Unser Ziel ist eine Stadt, in der neuer Wohnraum entsteht, bei möglichst geringer Versiegelung. In der der öffentliche Raum nicht zum Parkplatz, sondern zum Treffpunkt wird. In der Mobilität für alle funktioniert, auch ohne eigenes Auto. Und wir wollen, dass Wohnen in Würzburg für alle bezahlbar ist, mit fairen Mieten, verlässlicher Infrastruktur und öffentlichem Raum, der wirklich allen gehört. Eine Stadt, die sich der Klimakrise stellt und sich um Natur- und Artenschutz kümmert.

Klimaneutral, lebendig, sozial verbunden

Der Weg zur Klimaneutralität ist eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre und zugleich eine Chance, Würzburg lebenswerter zu machen. Wenn Gebäude sowie Straßen begrünt und somit Quartiere gekühlt werden, wenn Energie lokal erzeugt wird, wenn Unternehmen nachhaltig wirtschaften, wenn Bus und Bahn zur naheliegenden Wahl werden, entsteht eine Stadt, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Diese Transformation wollen wir sozial gerecht gestalten mit klaren Übergängen, verlässlicher Beteiligung und mit einem Blick auf alle: auch auf Haushalte mit geringen Einkommen, auf Eigentümer*innen, auf Gewerbe und soziale Einrichtungen.

Und jetzt? Geht’s erst richtig los!

Unser Wahlprogramm beschreibt, welche Schritte wir als Nächstes gehen wollen. Es ist ein Angebot zur Zusammenarbeit und es lebt vom Dialog. Wir wollen es weiterentwickeln gemeinsam mit der Stadtgesellschaft und mit allen, die sich eine gute Zukunft für Würzburg wünschen. Denn was wir heute anstoßen, entscheidet darüber, wie wir morgen in Würzburg leben.

Dazu treten wir an mit einer vielfältigen Liste: mit erfahrenen Stadträt*innen und neuen Kandidat*innen, mit Menschen aller Altersstufen und mit Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen. Wir wollen gemeinsam anpacken und dieses Programm umsetzen, mit Martin Heilig als Oberbürgermeister, und mit Ihnen, den Würzburger*innen.

Sie entscheiden am 8. März 2026, wie schnell und wie umfassend unser GRÜNES Programm für Würzburg Wirklichkeit werden kann.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung für GRÜNE Politik in Würzburg: Mit Ihrer Stimme bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 für die Liste und die Kandidat*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - für eine lebenswerte, zukunftsfähige, wirtschaftlich erfolgreiche und vielfältige Stadt.